Akupunktur

Chinesische Akupunktur

Die Akupunktur ist ein Teilbereich der traditionellen chinesischen Medizin (TCM). Das Ziel dieser über 2000 Jahre alten Heilmethode ist die Erhaltung oder Wiederherstellung des körperlichen Energiegleichgewichts. Über Meridiane (Energiebahnen) sind die Akupunkturpunkte, Organe sowie Körperregionen miteinander verbunden. Mit Nadeln oder mit pressen der Akupunkturpunkte kann man das Energiesystem von Körperregionen und Organen positiv beeinflussen.

Nach Auffassung der chinesischen Medizin strömt Lebensenergie (Qi) durch die Energiebahnen (Meridiane) des Körpers. Durch Störungen dieses Energieflusses werden Krankheiten verursacht. Mit Hilfe dünner Nadeln, die in den Körper gestochen werden, kann der Energiefluss reguliert und wieder normalisiert werden. Dadurch werden Blockaden gelöst, Energieüberschüsse abgebaut oder Energiedefizite behoben und der Qi-Fluss gekräftigt.

Sie gehört zu den risikoärmsten therapeutischen Maßnahmen, die es überhaupt gibt. Sie lässt sich gut mit jeder anderen Therapieform kombinieren und verstärkt die W irksamkeit von Medikamenten.

 

Japanische Akupunktur

Chronische wiederkehrende Schmerzen

Gerade Menschen mit dauernden oder immer wiederkehrenden Schmerzen weisen meist keine mess- oder sichtbaren Schäden auf. Hier stösst die westliche Schmerztherapie an ihre Grenzen. Die östliche Medizin besitzt bei diesen so genannten funktionellen Beschwerden ein grosses Behandlungsspektrum, das nach einer Diagnostik zur Schmerztherapie eingesetzt wird.

Bei der Schmerztherapie arbeite ich besonders gerne mit der funktionellen Leitbahndiagnostik. Besonderer Vorteil ist, dass sie sehr rasch Hinweise auf Blockaden aufdeckt und damit eine zuverlässige Basis für die Schmerztherapie schafft.

Die funktionelle Leitbahndiagnostik sieht die Ursache von Beschwerden, wie z.B.

Schulter- und Nackenschmerzen, Rücken- und Kopfschmerzen / Migräne, Schmerzen der grossen Gelenke, Hüftschmerzen, Schmerzen der Fuss- und Kniegelenke, Muskelschmerzen, Menstruationsbeschwerden, Schmerzen nach Operationen und Verletzungen

Um solche Blockaden aufzuspüren und damit im Rahmen der Schmerztherapie behandelbar zu machen arbeitet die funktionelle Leitbahndiagnostik mit gezielten einfachen Bewegungen die der Patient durchführt. Durch jede dieser Bewegungen werden bestimmte Leitbahnen gedehnt bzw. gestaucht. Eine Einschränkung in der Beweglichkeit weist auf eine unzureichende Dehn- oder Stauchfähigkeit einer Leitbahn hin. Es werden dafür besonders schonende, 1.5 mm lange Akupunkturnadeln benutzt. Dadurch kann die normale Beweglichkeit wieder hergestellt werden oder der zu behandelnde Schmerz lässt nach.

Laser-Akupunktur

Bei der Laser-Akupunktur werden „sanfte“ Laserstrahlen eingesetzt und sind praktisch nicht spürbar und dennoch hoch wirksam. Die sanften Laserstrahlen sorgen gezielt dafür, dass die Durchblutung erhöht wird. Ausserdem können u.a. schmerzstillende Botenstoffe aktiviert werden.

Die Laser-Akupunktur wird seit über zwei Jahrzehnten erfolgreich in der Medizin eingesetzt. Ursprünglich für die schmerzfreie Akupunktur entwickelt (Laserlicht statt Metallnadeln), wird das Verfahren inzwischen bei zahlreichen Erkrankungen eingesetzt.

Besonders geeignet ist die Laser-Akupunktur für die Behandlung von Kindern und Erwachsene, die Angst vor Nadeln haben.

Haben Sie Fragen

Können Sie Ihr Krankheitsbild nicht finden oder haben Fragen zu einem bestimmten Thema? Bitte kontaktieren Sie mich telefonisch oder schreiben Sie eine E-Mail.

Ich nehme mir gerne die Zeit und berate Sie kompetent zu Ihrem Anliegen.

Bei folgenden Beschwerden hilft die Akupunktur:

Akute und chronische Schmerzen

Kopfschmerzen
Migräne
Spannungskopfschmerz
Trigeminusneuralgie

 

Hauterkrankungen

Schuppenflechte
Furunkel
Akne
Gürtelrose, Ekzeme
Neurodermitis

 

Schmerzen und
Krankheiten des
Bewegungsapparates

chronische Rücken- und
Nackenschmerzen bei
Bandscheibenvorfall
chronische Gelenkschmerzen und
Gelenkentzündungen (Rheuma)
Tennisarm
Muskelschmerzen (Fibromyalgie)

 

Magen-Darm-Erkrankungen

Magenschleimhautentzündung
Reizdarm-Syndrom mit chronischen Durchfällen
oder Verstopfung
starke Blähungsneigung
chron. Darmentzündungen
(Colitis Ulcerosa, Morbus Crohn)

 

Atemwegserkrankungen

Allergische Rhinitis (Heuschnupfen)
Nahrungsmittelunverträglichkeit
akuter und chronischer Husten
akute und chronische Entzündung der
Nasennebenhöhlen
Infektanfälligkeit

 

Gynäkologie

Menstruations- und Zyklusstörungen
Brustverspannungen, Kopf- und
Rückenschmerzen vor der Menstruation
(als Prämenstruelles Syndrom oder PMS bekannt)
Kinderwunsch als unterstützende Therapie
Schwangerschaftserbrechen,
Geburtsvorbereitung ab der 36. SSW
Erschöpfungssyndrom nach der Entbindung

 

Suchterkrankungen

Alkohol
Drogen
Nikotin
Übergewicht

 

Nervenerkrankungen

Polyneuropathie
Depressive Verstimmungen, Antriebslosigkeit, Müdigkeit
Tics